Transparenz

Vertrauen und Transparenz

Vertrauen und Transparenz als Fundament für die kirchliche Projektzusammenarbeit.

Das Hilfswerk des Apostels Paulus und das Prinzip der Gratuität: biblische Reflexionen zum Thema Transparenz.
Vortrag bei der Konferenz „Aiuto al piccolo gregge: ricercare il futuro insieme“ vom 28. bis 30. September 2015 Prishtina/Kosovo von Dr. Gerhard Albert, Renovabis-Geschäftsführer. lesen

Mitgliedschaften und Dienstleister

im Bereich Spendenwerbung und Öffentlichkeitsarbeit. Weitere Infos auf den jeweiligen Seiten.

Initiative Transparente Zivilgesellschaft

Logo Initiative Transparente Zivilgesellschaft

Als Unterzeichner der Initiative Transparente Zivilgesellschaft verpflichtet sich Renovabis, nach einem bestimmten Format offen zu legen, welche Ziele es verfolgt, woher die Mittel stammen, wie sie verwendet werden und wer darüber entscheidet. Gleichzeitig rufen wir dazu auf, von dem Informationsangebot Gebrauch zu machen und den Dialog mit uns zu verstärken.

Nutzen Sie unser Kontaktformular, schreiben Sie eine E-Mail an: info@renovabis.de oder rufen Sie uns an, Telefon 08161/5309-0. Wenn wir mit Ihnen Kontakt aufnehmen sollen, geben Sie bitte Ihren Namen und Ihre Anschrift, Telefonnummer oder Email-Adresse mit an.

1. Name, Sitz, Anschrift und Gründungsjahr

Renovabis
Solidaritätsaktion der deutschen Katholiken mit den Menschen in Mittel- und Osteuropa
Kardinal-Döpfner-Haus
Domberg 27
85354 Freising
Telefon: 08161/5309-0
E-Mail: info@renovabis.de

Gegründet 1993

2. Satzung und Ziele

Satzung

Zielsetzung und Auftrag

Renovabis-Statut, Art. 1: Zielsetzung und Auftrag

1. Die Aktion Renovabis unterstützt nach dem Ende der totalitären kommunistischen Systeme die Christen in Mittel- und Osteuropa (einschließlich des Gebietes der früheren Sowjetunion) bei ihren Bemühungen um die Verkündigung des Evangeliums und bei der Erneuerung der Gesellschaft in Gerechtigkeit und Freiheit.

2. Die Aktion trägt zum Austausch der Gaben zwischen den Ortskirchen in den verschiedenen Teilen Europas bei. Sie soll die von engagierten Gruppen in der Kirche unseres Landes seit Jahrzehnten getragenen Bemühungen um Begegnung und Versöhnung der Christen in Europa mittragen und weiterführen. Im Besonderen sollen das reiche spirituelle Erbe der Kirche in Mittel- und Osteuropa und die Erfahrung eines in der Bedrängnis gewachsenen Glaubens der Erneuerung des christlichen Lebens im eigenen Land zugute kommen.

3. Die Aktion dient dem partnerschaftlichen Zusammenwirken der Katholiken in Deutschland mit den Christen und mit allen Menschen guten Willens in Mittel- und Osteuropa bei der Erneuerung von Kirche und Gesellschaft. Die Aktion erfüllt ihren Dienst im Zusammenwirken mit den entsprechenden Einrichtungen der Kirche in anderen europäischen und außereuropäischen Ländern. Durch das Bemühen um eine Vertiefung der gesamteuropäischen Kooperation trägt sie dazu bei, die Verantwortung der Kirche für Mittel- und Osteuropa immer mehr als gesamteuropäische Aufgabe erfahrbar zu machen.

4. Die Aktion macht im Rahmen ihrer Zielsetzung und ihres Auftrages die Gläubigen und die Öffentlichkeit in Deutschland auf die Situation der Menschen und auf den Dienst der Kirche in Mittel- und Osteuropa aufmerksam. Dies geschieht vor allem im Rahmen des jährlichen Aktionstages (Pfingstsonntag) in Verbindung mit einer allgemeinen Kollekte zugunsten der Aktion in allen deutschen Diözesen.

5. Die Aktion leistet konkrete Hilfe bei der Erfüllung des pastoralen und des gesellschaftlichen Dienstes der Kirche in Mittel- und Osteuropa, besonders auch am notleidenden Menschen. Die durch die Aktion gewährte Hilfe ist Hilfe zur Selbsthilfe, die darauf angelegt ist, die Situation der Kirche und die Lebensverhältnisse der Menschen dauerhaft zu verbessern. Die Förderung von tragfähigen Strukturen der Partner verdient deshalb besondere Aufmerksamkeit. Eine angemessene Eigenbeteiligung der Partner wird vorausgesetzt.

3. Angaben zur Steuerbegünstigung

Renovabis ist durch Bescheid des Finanzamtes Freising vom 6. Juli 2015 für die Jahre 2012 bis 2014 (Steuer-Nr. 115/110/40177) als gemeinnützigen, kirchlichen und mildtätigen Zwecken im Sinne der §§ 51 ff. AO dienend nach § 5 Abs. 1, Nr. 9 KStG anerkannt.

4. Name und Funktion wesentlicher Entscheidungsträger

Mitglieder der Bischöflichen Unterkommission Renovabis

  • Erzbischof Dr. Heiner Koch, Berlin (Vorsitzender)
  • Bischof Wolfgang Ipolt, Görlitz
  • Apostolischer Exarch Bischof Petro Kryk, München
  • Weihbischof Dr. Bernhard Haßlberger, München und Freising
  • Weihbischof Dr. Josef Graf, Regensburg

Aktionsausschuss der Aktion Renovabis

Der Aktionsausschuss erarbeitet Konzepte, Richtlinien und Leitgedanken der Aktion. Vorsitzender des Aktionsausschusses ist Bischof Dr. Gerhard Feige, Magdeburg; stellv. Vorsitzender ist Dr. Stefan Vesper, Generalsekretär des Zentralkomitees der deutschen Katholiken.

  • Bischof Dr. Gerhard Feige, Magdeburg (Vorsitzender)
  • Dr. Stefan Vesper, Generalsekretär des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (Stellv. Vorsitzender)
  • Pfarrer Dr. Christian Hartl, Hauptgeschäftsführer von Renovabis
  • Matthias Dörr, Bundesgeschäftsführer der Ackermanngemeinde
  • Prälat Dr. Karl Jüsten, Leiter des Kommissariats der deutschen Bischöfe
  • Dr. Gabriele Pinkl, Beraterin in der Ehe-, Familien- und Lebensberatung des Bistums Passau
  • Ulrich Pöner, Leiter des Bereichs Weltkirche und Migration im Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz
  • Dr. Maria-Luise Schneider, Stellv. Direktorin der katholischen Akademie in Berlin
  • Helmut Wiesmann, Bereich Weltkirche und Migration im Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz
  • Dr. Michael Jansen, Vorstandsvorsitzender der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (Gast)

Trägerkreis der Aktion Renovabis

Der Trägerkreis ist verantwortlich für die Leitung der Aktion Renovabis und für die Vergabe finanzieller Mittel. Er setzt sich zusammen aus der Bischöflichen Unterkommission Renovabis und dem Aktionsausschuss. Trägerkreis-Vorsitzender ist der Erzbischof von Berlin, Dr. Heiner Koch.

Eine vollständige Übersicht über alle Entscheidungs- und Kontrollorgane finden Sie im Jahresbericht auf S. 50 und 51, sowie im Internet auf der Seite Organe von Renovabis.

5. Tätigkeitsbericht

Eine vollständige Auflistung der Tätigkeiten finden Sie im Jahresbericht. Beispielprojekte finden Sie im Jahresbericht auf den Seiten 12-17, sowie in der Projektübersicht auf der Homepage.

Jahres- und Rechenschaftsbericht herunterladen

Renovabis-Jahresbericht 2015 (2,83 MB)
Rechenschaftsbericht (323,05 KB) (Auszug aus dem Jahresbericht 2015)
Stiftungsbericht (70,26 KB) (Auszug aus dem Jahresbericht 2015)

6. Personalstruktur

Renovabis beschäftigte im Jahr 2015 37 Vollzeitkräfte und 17 Teilzeitkräfte. Eine Übersicht über die drei Abteilungen findet sich im Jahresbericht auf den Seiten 52 und 53.
Renovabis-Jahresbericht 2015 (2,83 MB)

7. Angaben zur Mittelherkunft

Die Mittel von Renovabis stammen zum größten Teil aus Kollekten, Spenden und Erbschaften sowie kirchlichen und öffentlichen Haushaltsmitteln. Eine genaue Aufschlüsselung finden Sie im Jahresbericht auf S. 32.
Renovabis-Jahresbericht 2015 (2,83 MB)

8. Angaben zur Mittelverwendung

Das Geld wird zum größten Teil verwendet für die Finanzierung von Projekten und zweckgebundenen Zuschüssen. Eine genaue Aufschlüsselung finden Sie im Jahresbericht auf S. 32.
Renovabis-Jahresbericht 2015 (2,83 MB)

9. Gesellschaftsrechtliche Verbundenheit mit Dritten

Renovabis hat im Jahr 2003 eine Stiftung ins Leben gerufen. Aufgabe der Renovabis-Stiftung ist es, die Arbeit der Solidaritätsaktion dauerhaft und nachhaltig zu unterstützen.

10. Namen von juristischen Personen, deren jährliche Zahlungen mehr als 10% des Gesamtjahresbudgets ausmachen

  • Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

Einzelspenden, die über 10 % der gesamten Jahreseinnahmen ausmachen gab es nicht.

Inhalt erstellt: 25. August 2014, zuletzt geändert: 04. Oktober 2016