28. Internationaler Kongress Renovabis

Der 29. Internationale Kongress Renovabis wird unter dem Titel „Unantastbar und verletzlich. Menschenwürde zwischen universellem Anspruch und gesellschaftlichen Konfliktlinien in Europa“ vom 9. bis zum 11. September 2025 in der Katholischen Akademie in Berlin und als Livestream stattfinden.
In einer zunehmend polarisierten Gesellschaft wird die Menschenwürde oft instrumentalisiert und infrage gestellt. Für Christinnen und Christen bleibt sie jedoch unveräußerlich, da sie jedem Menschen als Ebenbild Gottes gegeben ist. Unser Anliegen ist es, ein tieferes Verständnis der Menschenwürde und ihrer Schutzmechanismen zu fördern und die Dilemmata zu reflektieren, die sich in verschiedenen gesellschaftlichen und politischen Kontexten ergeben. Dabei stellt sich die Frage, wo heute die größten Herausforderungen für den Schutz der Menschenwürde liegen und welche gesellschaftlichen und politischen Spannungen sich in Europa abzeichnen. Und welche Verantwortung tragen Politik, Kirche, religiöse Gemeinschaften und die Gesellschaft insgesamt, um sie zu bewahren und zu stärken?
Diesen und weiteren Fragen widmen wir uns beim 29. Internationalen Kongress Renovabis. Hochkarätige Referentinnen und Referenten – darunter Prof. Dr. Ingeborg Gabriel, Oleksandra Matviichuk (ggf. online), Johann Saathoff, Prof. Dr. Roman Globokar, Prof. Dr. Andreas Lob-Hüdepohl, Prof. Dr. Regina Polak, Metropolit Grigorije Durić – laden zu Vorträgen, Podiumsdiskussionen und vertiefenden Dialoggruppen ein.
Konferenzsprachen: Deutsch, Englisch, Italienisch
Wir freuen uns auf die Begegnung und den Austausch mit Ihnen!
Seit 1997 führt Renovabis im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz jährlich einen internationalen Kongress durch. Diese Veranstaltung mit Teilnehmenden aus allen Teilen Europas dient der Information und Diskussion über wichtige Entwicklungen in Kirche und Gesellschaft in Mittel-, Ost- und Südosteuropa, außerdem kommen Themen von gesamteuropäischer Bedeutung zur Sprache. Der Internationale Kongress Renovabis hat sich im Laufe der Jahre zu einem wichtigen Forum des Dialogs zwischen Menschen aus dem östlichen und westlichen Teil Europas entwickelt.