Quelle: Wikimedia commons; Dontworry (CC BY-SA 3.0)
Wer Menschen zu bloßen Mitteln für die eigenen Zwecke degradiert, verletzt sie in ihrer Würde. Die Ausbeutung von Migranten z.B. in Teilen der deutschen Fleischindustrie und der Menschenhandel mit Frauen aus Osteuropa missachten die Würde der Betroffenen auf besonders gravierende Weise. Zugleich lassen diese Beispiele der Entwürdigung besser verstehen, worin die oft genannte Menschenwürde eigentlich besteht, und was geschehen muss, damit Menschen tatsächlich ein Leben in Würde führen können. An diesem Abend nehmen wir Strukturen und Praktiken der Würde-Verletzung anhand der beiden genannten Felder in den Blick und fragen, wie wir Menschen im Osten Europas, aber auch in Deutschland in ihrer Würde stärken können.
Nach Impulsen von Pfr. Peter Kossen (Vorsitzender des Vereins „Aktion Würde und Gerechtigkeit") und Erika Klemm (Leiterin des Migrationsreferates der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien) sowie Dr. Thomas Steinforth (Domberg-Akademie) kommen wir ins Gespräch, moderiert von Renate Krekeler-Koch (Leiterin der Berlin-Repräsentanz von Renovabis).
Die Teilnahme ist kostenfrei, um Anmeldung bis zum 2. Juni 1025 um 11 Uhr wird gebeten.