17.09.2015 · Flüchtlinge im Osten Europas

Flüchtlinge im Osten Europas: Auf dem Weg in den Westen

Flüchtlinge auf der Durchreise - Beiträge aus Bulgarien, Serbien, Ungarn, Mazedonien, Tschechien, der Slowakei und Polen.

Die Situation der Flüchtlinge ist auch für die Transitländer Ost- und Südosteuropas aktuell. Die Durchreise ist für die Flüchtlinge oft sehr gefährlich und mit großen Strapazen verbunden. Reportagen, Hintergrundinformationen und Interviews zur Situation der Flüchtlinge in unseren Partnerländern im Osten Europas haben wir hier zusammengetragen.

Mehr zur Flüchtlingsarbeit von Renovabis



  • Im größten informellen Flüchtlingslager Europas: In heruntergekommenen Lagerhallen hinter dem Belgrader Busbahnhof leben 1.500 Flüchtlinge in der Kälte. Darunter sind auch 200 unbegleitete Minderjährige.Ein Feature von n-ost-Korrespondent Krsto Lazarević, Belgrad. (24.01.2017)

  • Durch ihre Augen - vier Binnenflüchtlinge fotografieren ihren Alltag: Rund eine Million Binnenflüchtlinge sind derzeit offiziell in der Ukraine registriert. Die tatsächliche Zahl geflüchteter Menschen in der Ukraine liegt jedoch viel höher. Zum katholischen ­Welttag des Migranten und Flüchtlings am 17. Januar erzählen vier von ihnen anhand von Fotos, warum sie ihre Heimat verlassen haben – und wie sie nun neu anfangen. (13.01.2016)

  • Schönborn kritisiert Flüchtlingspolitik der östlichen EU-Länder: Der Wiener Erzbischof Christoph Kardinal Schönborn hinterfragt in einem Interview für das slowakische Wochenmagazin “Tyzden” (“Woche”) die Haltung der Regierungen in Bratislava, Prag, Budapest und Warschau in der Flüchtlingsthematik und nimmt dabei auch Teile der Ortskirchen nicht aus. (Kathpress.at) (15.12.2015)

  • “Europa? Ohne uns”: Immer mehr osteuropäische Staaten wenden sich von der Idee eines geeinten Europas ab. Ihr Vorbild: Der ungarische Regierungschef Viktor Orban. (26.11.2015)

  • “Für eine Kultur der Mitmenschlichkeit”: Die Gremien des Osteuropa-Hilfswerks nahmen sich bei ihren Herbstsitzungen in Köln viel Zeit, um über die derzeitige Flüchtlingskrise zu sprechen. (02.11.2015)

  • “Dramatische Lage auf der Balkanroute”: Eine Rauchsäule über dem abgebrannten Lager im slowenischen Brezice, Panzer und Hubschrauber an den Grenzen, frierende und erschöpfte Flüchtlinge: Die Lage auf der Balkanroute ist dramatisch. Hilfsorganisationen warnen vor dem Wintereinbruch. Ein Feature von ­n-ost-Korrespondent Martin Maria Reinkowski, Brezice / Sid. (23.10.2015)

  • “Alle sind in Eile, um irgendwo in Europa anzukommen.”: Die Lage der Flüchtlinge im Grenzgebiet zwischen Griechenland und Mazedonien spitzt sich immer mehr zu. Einschätzungen von Dejan Strackovski vom Jesuiten-Flüchtlingsdienst (JRS), ein Partner von Renovabis vor Ort in Gevgelija. (23.10.2015)

  • “Flüchtlinge könnten die Wahl entscheiden”: Erst sperrte Polen sich, jetzt will das Land weitere 5.000 Flüchtlinge im Rahmen einer EU-weiten Verteilung aufnehmen. Vier Wochen vor den Parlamentswahlen will sich die angeschlagene Regierung gegenüber der nationalkonservativen Opposition neu positionieren. Eine Analyse von ­n-ost-Korrespondent Jan Opielka, Gliwice. (29.09.2015)

  • „Bleiben Sie engagiert!“: Wort der deutschen Bischöfe zur Hilfe für die Flüchtlinge. “Bleiben Sie engagiert, lassen Sie sich von Hindernissen und Schwierigkeiten nicht entmutigen!” (24.09.2015)

  • Deutschland braucht mehr Realismus: Gastbeitrag in der FAZ von Janusz Reiter, von 1990 bis 1995 Botschafter Polens in Deutschland. (23.09.2015)

  • “Uns fehlt eine Angela Merkel”: In der Region fehlt ein Politiker mit Mut und Weitsicht, schreibt Matus Kostolny, Chefredakteur der unabhängigen slowakischen Zeitung DennikN. (23.09.2015)

  • Osteuropas Argumente gegen Flüchtlinge: Im Vorfeld der EU-Krisengipfel ist die Situation im Umgang mit den Flüchtlingen unklar. Eine Analyse von n-ost Korrespondent Hans-Jörg Schmidt, Prag. (22.09.2015)

  • Mit dem Bus ins Nirgendwo: An den Grenzübergängen in Serbien und Kroatien stecken derzeit viele Flüchtlinge fest. Ein n-ost-Bericht aus Subotica. (21.09.2015)

  • Neue Hoffnung Kroatien: Nachdem Ungarn den Grenzübergang zu Serbien gesperrt hat, wollen die Flüchtlinge nun über Kroatien in die EU gelangen. Ein Bericht von n-ost. (17.09.2015)

  • Flucht über Kroatien? Interview mit Herbert Schedler: Ungarns Grenzzaun führt dazu, dass Flüchtlinge den Weg über Kroatien in die Schengen-Zone nehmen. (16.09.2015)

  • Die Flüchtlingskrise – eine gesamteuropäische Herausforderung!: Renovabis appelliert an Projektpartner (Pressemitteilung, 16.09.2015)

  • Zwei Euro pro Tag: Viele osteuropäische Länder können den Flüchtlingen kaum eine Perspektive bieten - wie das arme Lettland. Ein Bericht von “n-ost” aus Riga. (15.09.2015)

  • Bulgaren besorgt wegen Flüchtlingswelle: Bulgarien reagiert auf die Flüchtlingssituation in Mazedonien, indem es die Bewachung seiner Grenzen mit Mazedonien und Griechenland verstärkt. Ein weiterer, 130 Kilometer langer Grenzzaun zur Türkei ist in Planung. (25.08.2015)

  • Jegliche Menschenrechte grundlegend in Frage gestellt: Die Regierung in Mazedonien hat den Ausnahmezustand ausgerufen - Renovabis ist tief besorgt über die Eskalation der Lage in der Grenzregion. (21.08.2015)

  • Bitte keine Flüchtlinge: Wenig Solidarität für Asylsuchende - in Tschechien und der Slowakei schüren Politiker das Bild einer drohenden Islamisierung durch Flüchtlinge. (20.08.2015)

  • Butterbrote für die Flüchtlinge: Freiwillige versorgen in Ungarn Flüchtlinge mit Essen - während die Regierung einen Grenzzaun baut. (19.08.2015)

  • Spontane Hilfe für Flüchtlinge: Ehemalige Flüchtlinge helfen in Serbien Menschen auf der Durchreise. (19.08.2015)

  • Warten auf den Zug in die EU: Immer mehr Flüchtlinge machen auf ihrer Flucht Halt im mazedonischen Gevgelija. (19.08.2015)

  • Die neuen Nachbarn: Flüchtlinge der Jugoslawienkriege und der neuen Konflikte im Nahen Osten und Afrika begegnen sich in einem Lager bei Belgrad. (10.08.2015)

Interviews und Kommentare

Inhalt erstellt: 17. September 2015, zuletzt geändert: 24. Januar 2017